An Ranys Grab

Als ich an Mamis Grab stand, meinen Vater am Arm, da hatte ich einen Gedanken:

Alles Streben, alle Kämpfe, Mobbing – ja – auch das hatte sie erlebt –  das Anhäufen von Schätzen – kleine und große – und was bleibt am Ende?

Am Ende bleibt ein Sarg, plaziert auf ca. zwei Quadratmetern.

Vorbei ist es mit allen Kämpfen, allen Wünschen oder Hoffnungen, Sinnfragen, Zweifeln…

Ich habe meinen Frieden gemacht.

Nach Saschas Tod – dem Tod meines ältesten Sohnes – habe ich meinen Frieden gemacht mit der Vergänglichkeit. Nichts und Niemand bringt sie uns je zurück! Sie leben nur noch in unserer Erinnerung – wenn wir es zulassen.

Niemand ist wirklich tot, solange jemand an ihn denkt, sagte Nitsche.

Ich denke an meine Lieben und ich denke gern an euch.

Daran schließt sich die Frage an: Wer wird an dich denken? Hast du irgend etwas in deinem Leben getan? Für wen? Wird er an dich denken?

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